|
|
Die folgende Liste gibt einen Überblick verschiedener
TRIZ-Werkzeuge, die nach Bedarf angewandt werden
können.
Innovations-Checkliste
Führt schrittweise von komplexen Aufgabenstellungen auf das
Kernproblem, den so genannten technischen Widerspruch.
Innovations-Matrix
Die TRIZ Innovationsmatrix
fokussiert die Gedanken auf innovative, meist außer-gewöhnliche
Problemlösungen. Die Entwicklung der Innovationsmatrix beruht
auf einer umfassenden Untersuchung mehrerer Millionen Patente.
Die 40 innovativen Prinzipien
Die 40 innovativen
TRIZ Prinzipien sind hoch innovative, meist außergewöhnliche
Denkansätze, die sehr oft zu genialen Lösungen für nahezu alle
Problemstellungen führen.
Separationsprinzipien
Drei in der Technik und Technologie allgemein gültige, extrem
abstrahierte Denkansätze zur Lösung von physikalischen
Widersprüchen bzw. Konfikten.
Standardlösungen
Katalog von oft unbeachteten Lösungsansätzen, der auf
völlig neuartige, geniale Lösungen eines Problems führen
kann. Die Standardlösungen werden auch in Kombination mit der
Stoff-Feld-Analyse angewandt
Idealitätsprinzip (IFR)
Beruht auf der Beobachtung, dass sich alle Systeme in Richtung
eines zunehmenden Idealitätsgrades entwickeln. Das ideale
System stellt die gewünschte Funktion zur Verfügung, ohne
selbst zu existieren.
Trimming
Analysemethode zur systematischen Erhöhung des
Idealitätsgrades von Systemen. Das Ziel jedes
Entwicklungsschrittes ist die Erhöhung des Verhältnisses
(Summe aller nützlichen Funktionen) zur (Summe aller
schädlichen Funktionen)
Gesetze der technischen Evolution
Basieren auf der Erkenntnis, dass sich nahezu alle technischen
Systeme nach definierten Gesetzen entwickeln. Diese Gesetze
ermöglichen einen Blick in die Zukunft. Man erkennt die
nächsten Schritte, wie sich ein Produkt oder eine Technologie
weiter entwickeln wird. Diese Vision führt oftmals zu
genialen Systemverbesserungen.
Antizipierende
Fehleranalyse
Behandelt folgende Fragen: "Wie können wir den
unerwünschten Effekt noch verstärken" bzw. "Wie
können wir unser System zum Versagen bringen?".
Verändert die Sicht eines Problems und ermöglicht kreative
Lösungsansätze.
Funktionsmodellierung
Betrachtet nicht die Systemkomponenten, sondern die
Funktionen, die das System erfüllen soll. Dazu wird das
Gesamtsystem (Gesamtproblem) in die einzelnen Funktionen
zerlegt die im nächsten Schritt mit standardisierten
Verknüpfungen verbunden werden.
SLP-Modellierung
Grundidee dieser Methode ist - ähnlich wie bei der Synektik -
dass der betrachtete Prozess bzw. das analysierte Produkt aus
kleinen, schlauen Zwergen besteht.
MZK-Operator
Der zu optimierende Prozess wir aus dem Blickwinkel
betrachtet, dass beliebig viel oder aber gar nichts an
verfügbaren Materialien, Zeit, oder Geldmitteln zur
Verfügung steht.
ARIZ
Iterativer Algorithmus zur systematischen bzw. schrittweisen
Identifikation, Fokussierung und Lösung von Konflikten.
S-Kurven-Modell
Die Entwicklung technischer Systeme folgt definierten
Gesetzmäßigkeiten. Die S-Kurve beschreibt eine
verallgemeinerte Darstellung des Reifegrades
(Entwicklungsstatus) technischer Systeme über ihren
Lebenszyklus (Kindheit, Erwachsensein, Reife, Alter).
Early Low-Cost-Prototyping
Mit Knetmasse, Holz-, Styropor- oder Pappmodellen werden
Figuren geformt, um die gestellte Aufgabe darzustellen. Das
Problem wird für alle Team-Mitglieder transparenter und
anschaulicher - es wird be-greif-bar! Im zweiten
Schritt wird die Aufgabe dann systematisch gelöst - auf
spielerische, und deshalb "gehirngerechte"
Weise!
|